Januar 08 2019 0Comment

Wohnen im Parkquartier

Heckmann Bauland und Wohnraum stellt die Planung vor

Bockum-Hövel · Die Abbrucharbeiten sind in vollem Gang. Der alte Bunker am ehemaligen Schutzengelkindergarten ist bereits verschwunden, der Kindergarten selbst und das zuletzt als Schreinerei genutzte Gebäude folgen demnächst. Parkquartier Hövel“ nennt die Firma Heckmann Bauland und Wohnraum das Gebäudeensemble, das im kommenden Jahr in der Nachbarschaft zum Hallohpark und zum St.-Josef-Krankenhaus entstehen soll.

Auf dem rund 4.100 Quadratmeter großen Grundstück werden drei Gebäude mit insgesamt 43 Eigentumswohnungen sowie eine Tiefgarage errichtet. Alle Häuser verfügen über drei Geschosse und ein Staffelgeschoss. Die Wohnungsgrößen liegen zwischen 55 und 115 Quadratmetern Wohnfläche. Als Besonderheit hebt Franz Venker, Vertriebsleiter bei Heckmann Bauland und Wohnraum, unter anderem die umweltfreundliche Heizung mit Erdwärme hervor. Es sei geplant, dass jedes Haus eine eigene Heizzentrale im Keller erhalte. Alle Wohnungen seien barrierefrei und über einen Fahrstuhl auch aus der Tiefgarage zu erreichen. Die Ausstattung liege auf einem hohen Niveau, ähnlich wie im Rietzgartenquartier. Das Quartier werde auch direkt an den Hallohpark angeschlossen.

Die Erdarbeiten würden gleich zu Beginn des Jahres aufgenommen. Baubeginn sei voraussichtlich im ersten Quartal 2019. Mit der Fertigstellung des ersten Gebäudes rechnet er im letzten Quartal 2020. Das letzte Gebäude solle dann im Sommer 2021 fertig sein. Allerdings sei dieser Zeitplan auch stark vom Wetter, insbesondere in den Wintermonaten, abhängig, so Venker.

„Die Kaufpreise der Eigentumswohnungen beginnen bei 153.000 Euro“, sagt er. „Die Quadratmeterpreise liegen zwischen 2.750 und 3.000 Euro, je nach Lage.“ Hinzu komme bei Wunsch ein Stellplatz in der Tiefgarage, der 19.000 Euro koste. Insgesamt stecke Heckmann Bauland und Wohnraum rund 10 Millionen Euro in das Projekt.

Die Wohnungen würden als Eigentum vermarktet. Er rechne aber damit, dass ein Teil von ihnen auch als Mietwohnungen angeboten werde. Er erwarte, dass 40 bis 50 Prozent von ihnen von Kapitalanlegern gekauft würden, so Venker. Es gebe zwar schon Anfragen und man führe eine Liste von Interessenten. Der Verkauf der Wohnung werde aber erst Anfang des kommenden Jahres beginnen. Reserviert sei noch keine Wohnung. „Für uns ist es schon etwas Besonderes, hier direkt im Zentrum von Hövel ein so großes Projekt zu entwickeln“, betont Venker.

Bereits im November 2015 hatte Heckmann das Gelände des ehemaligen Schutzengelkindergartens gekauft, um es mit einer Wohnbebauung zu entwickeln. Zeitgleich wurde auch das ehemalige Schwesternwohnheim erworben. Im ersten Schritt wurde es von Juni 2016 bis Februar 2017 umgebaut. Im Erdgeschoss entstand eine Sozialstation der Caritas, im Obergeschoss wurden insgesamt 14 seniorengerechte Mietwohnungen gebaut. Im aktuellen zweiten Schritt steht nun die Wohnraumentwicklung der dahinter liegenden Fläche an.

Quelle: Joachim Best • wa.de
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