November 17 2022 0Comment

Projekt Rosenhöhe steht in den Startlöchern

Wadersloh (gl). In die Vermarktung geht jetzt das Projekt Rosenhöhe auf dem Gelände der ehemaligen Geschwister-Scholl-Realschule in Wadersloh. Bei einem Pressetermin m Dienstag zeigten sich die Vertreter der verantwortlichen Firma Heckmann aus Hamm zuversichtlich, im Frühjahr 2023 mit dem Bau beginnen zu können.

Seit September liegt die Baugenehmigung vor. Vier Häuser mit insgesamt 52 Eigentumswohnungen, allesamt barrierefrei, sollen auf dem knapp 13.000 Quadratmeter großen Areal entstehen. Läuft alles glatt, sind die Gebäude Ende 2024 bezugsfertig. Das Investitionsvolumen beträgt aktuellen Kalkulationen zufolge rund 20 Millionen Euro.

Bürgermeister Christian Thegelkamp skizzierte den Werdegang des Projekts, beginnend mit dem abgeschlossenen Neubau der Sekundarschukle an der Winkelstraße Herbst 2018 und den Planungen für die seitdem überschüssige Geschwister-Scholl-Realschule. “Man hätte es sich mit einem kleinen Wohnbaugebiet auch leicht machen können. Aber der leichte Weg ist nicht immer der beste Weg”, sagte der Verwaltungschef. Es handelt sich um ein tolles Grundstück am Rande der innerörtlichen zentalen Lage. “Hier geht mehr”, so Thegelkamp weiter.

Es folgten eine Sozialraumanalyse (2018) und ein (erfolgloser) Architektenwettbewerb (2019). Die alternative Investorensuche über die Sparkasse Beckum-Wadersloh führte vor zwei Jahren schließlich zur Firma Heckmann, die den Mammut-Teil des Vorhabens stemmt.

“Zwei Jahre sind jetzt vergangen, aber für solch ein Projekt ist das eine überschaubare Zeit”, berichtete Reinhold Gierse, Geschäftsführender Gesellschafter der Firma Heckmann, von Vorhaben, die “zehn Jahre und mehr” in der Entiwcklung seien. Vertriebsleiter und Prokurist Franz Venker ergänzte, dass man angesichts der weltpolitischen Entwicklung seit Februar energetisch umgeplant habe und auf Photovoltaik, Elektromobilität, Dachbegrünung sowie Luftwärmepumpe setze. “Das Thema Energiekosten ist heutzutage sensibler denn je zuvor”, sate er.

Darauf hob auch Gierse ab und erwähnte die Zinsentwicklung, die die Lage erschwere. Dennoch sei er optimistisch, dass die Vermarktung erfolgreich werde. Bürgermeister Thegelkamp erwähnte in diesem Zusammenhang, dass 110 Menschen auf der Warteliste für die Heckmann-Wohngebäude stünden.

Ortstermin am Gelände der ehemaligen Geschwister-Scholl-Realschule: (v. l.) Werner Tyrell (Vorstandsmitglied der Bau- und Wohnungsgenossenschaft Wadersloh), Stefan Schnitker (Bau- und Wohnungsgenossenschaft Wadersloh), Boris Krumtünger (Baudezernent), Dr. Ulrike Keitlinghaus (Stellv. Bürgermeisterin und CDU-Ratsfrau), Oliver Weinekötter (FDP-Fraktionsvorsitzender), Bürgermeister Christian Thegelkamp, Reinhold Gierse (Geschäftsführender Gesellschafter Firma Heckmann) Anne Claßen (SPD-Fraktionsvorsitzende), Franz Venker (Vertriebsleiter/Prokurist Heckmann), Maria Eilhard-Adams (Stellv. Bürgermeisterin und CDU-Ratsfrau), Heino Teckentrup (FWG-Fraktionsvorsitzender) und Andreas Strube (Vertrieb Heckmann).

Foto und Text: Dominik Lange (Die Glocke)

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