März 02 2017 0Comment

Improvisierte Grundsteinlegung

„Rietzgartenquartier“ soll 2019 vollendet sein

An der Kolpingstraße ist gestern der Grundstein für das Wohnbauprojekt „Rietzgartenquartier“ gelegt worden. Die Baufirma Heckmann will dort sechs Häuser mit zusammen 46 Eigentumswohnungen errichten. Bis zum Herbst 2019 soll alles fertig sein.

Dem zwischenzeitlich strengen Winter war es zu verdanken, dass die eigentliche Grundsteinlegung improvisiert werden musste. Der Bauverlauf hinke dem Plan witterungsbedingt etwa vier Wochen hinterher, sagte Heckmann-Gesellschafter Reinhold Gierse. Die Bodenplatte sei deshalb noch nicht fertig. Der Zylinder wurde zwar mit den Andenken an den Tag befüllt, soll aber erst später am vorgesehenen Ort versenkt werden.

Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann lobte das Bauvorhaben als „Stadtentwicklung, so wie ich sie mir vorstelle“. Das Schwesternwohnheim zu verkaufen, abzureißen und durch gehobenen Wohnraum zu ersetzen, sei beispielhaft.

Heckmann errichtet im ersten Bauabschnitt an Kolping- und Rietzgartenstraße zunächst zwei Häuser mit 21 Eigentumswohnungen. Sie seien zu drei Viertel verkauft und sollen im Sommer 2018 fertiggestellt sein. In einem zweiten Bauabschnitt an Agnes- und Kolpingstraße entstehen dann die restlichen Einheiten. Die Vermarktung solle in Kürze beginnen. Die Fertigstellung sei für Sommer oder Herbst 2019 vorgesehen. Die Entwürfe stammen vom Architekturbüro Noweck+Pahmeyer. Heckmann investiert im Rietzgartenviertel rund 12,5 Millionen Euro.

Quelle: Westfälischer Anzeiger