Juni 23 2015 0Comment

BAUUNTERNEHMEN DES JAHRES 2015

Düsseldorf. Die Firma Heckmann wurde als „Bauunternehmen des Jahres 2015“ in der Kategorie Hochbau (gU) ausgezeichnet. Die Geschäftsführer Martin Karnein und Werner Schmidt nahmen den renommierten Preis am Montag, 22. Juni, aus den Händen von Bauminister Michael Groschek in Düsseldorf in Empfang. Ausschlaggebend für das Urteil der Jury waren vor allem die Leistungen des Unternehmens im Bereich der Kundenorientierung.

Der Wettbewerb „Bauunternehmen des Jahres“ wurde vor zwei Jahren vom Fachmagazins tHIS und der Technischen Universität München, Lehrstuhl für Bauprozessmanagement und Immobilienentwicklung, ins Leben gerufen. Die Jury zeichnet fünf Unternehmen aus ganz Deutschland aus, die in den verschiedenen Kategorien Hervorragendes geleistet haben. Heckmann erhielt den Preis in der Kategorie Hochbau / größere Unternehmen.

Die Firma Heckmann ist eine mittelständische Unternehmensfamilie mit Standorten in Hamm und Brilon. In Hamm arbeiten 330 der rund 420 Mitarbeiter. Die einzelnen Firmen mit verschiedenen Schwerpunkten innerhalb der Bereiche Hoch- und Tiefbau werden jeweils von tätigen Unternehmern geführt. „Uns alle verbinden gemeinsame Werte und eine gemeinsame Philosophie“, betonte Martin Karnein in seiner Dankesrede zur Preisübergabe. „Die Kundenorientierung ist die Substanz unseres Denken und Handelns. Daher sind wir besonders stolz auf diese Auszeichnung.“

Karnein sieht in der konsequenten Kundenorientierung den entscheidenden Erfolgsfaktor für das Unternehmen. Das war nicht immer so. In seiner Dankesrede schilderte Karnein die Kehrtwende um das Jahr 2000, als sich das Unternehmen unter dem Druck eines brutalen Verdrängungswettbewerbs zur Flucht nach vorn entschloss. „Wir wollten weder Bauleistungsmanager noch Nachunternehmer werden“, sagt Karnein. „Wir wollten weiter mit unseren eigenen, gut ausgebildeten Mitarbeitern bauen. Also stellten wir uns die Frage: Warum soll der Kunde mit uns bauen?“

In Zusammenarbeit mit den Herren Dr. Rüdiger Weng und Heinz-Jürgen Maier fand das Führungsteam der Firma Heckmann Antworten: Weil der Kunde mit der Leistung der Firma Heckmann zufriedener ist als mit anderen. Weil seine Wünsche und Bedürfnisse berücksichtigt werden. Weil er das Bauunternehmen als Partner erlebt, auf den er sich in jeder Hinsicht verlassen kann. In dem Wort „GILT“ brachte die cmh werbeagentur die Firmenphilosophie auf den Punkt, Heckmann machte sie zum Kerngedanken der Unternehmenskultur. „Gilt“ steht für Kostentransparenz und Termintreue, aber auch für den fairen Umgang mit Mitarbeitern. Gleichzeitig ist es ein Qualitätsversprechen bis ins Detail der Bauausführung.

Doch wie geht das konkret? ­– „Indem man zum Beispiel einem Besucher auf der Baustelle entgegengeht, ihn begrüßt und nach seinem Anliegen fragt“, sagt Martin Karnein. In der Theorie klingt das einfach, in der Praxis ist es das nicht immer. Denn natürlich kann der Besucher zum unglücklichsten Zeitpunkt auftauchen, natürlich gibt es auch lästige Fragen, und natürlich ist es gar nicht so einfach, von der Führungskraft bis zum Azubi jeden Einzelnen vom Wert eines solchen Verhaltens zu überzeugen.

Die Firma Heckmann hat zusammen mit Dr. Weng Vertriebs- und Praxishandbücher mit ganz praktischen Handlungsvorgaben erstellt. Es gibt Checklisten für Erstkontakte, Vergabegespräche und Bauabschlussgespräche. Dort ist festgehalten, dass es bei Heckmann keine „Nachträge“ gibt, um im Nachhinein auf seinen Preis zu kommen, sondern grundsätzlich im Voraus Kostentransparenz geschaffen wird. Dort steht, was in eine Angebotsmappe gehört, wie Bauabschlussgespräche protokolliert werden und was bei der Ausrichtung von Baustellenfesten zu beachten ist – bis hin zur Bereitstellung von Gummistiefeln für VIPs beim Spatenstich und der Sauberkeit der Baustelle. „Wenn ein Unternehmer am Wochenende seiner Familie voller Stolz die neue Gewerbehalle zeigen will, überzeugt eine ordentliche Baustelle mehr als hundert technische Argumente“, weiß Karnein. Zur starken Identifikation mit dem Unternehmen trägt auch bei, dass Heckmann sein Personal grundsätzlich selbst ausbildet. Mit einer Ausbildungsquote von 1:6 – ein Azubi auf sechs Mitarbeiter – ist Heckmann in Nordrhein-Westfalen führend in der Branche.

Nicht nur die Auszeichnung zum „Bauunternehmen des Jahres“ bestätigt Karnein und seinen Kollegen, dass die Entscheidung für eine konsequente Kundenorientierung der richtige Weg war. Auch der wirtschaftliche Erfolg gibt ihm recht: Die Unternehmensfamilie Heckmann konnte die Umsätze deutlich steigern, die Mitarbeiterzahl in zehn Jahren um etwa ein Drittel erhöhen und sich zuletzt mit großem Erfolg als Projektentwickler im städtischen Wohnungsbau etablieren. „Außerdem macht das Bauen mit zufriedenen Kunden einfach mehr Freude und das Ergebnis wird besser“, stellt Karnein fest, nun selbst mit zufriedenem Lächeln.

Ansprechpartner bei der Firma Heckmann:
Andreas Grosse Wächter, Tel. 02381-7990-37

Preisverleihung_Minister

Reinhold Gierse (Firma Heckmann), Univ.-Prof. Dr.Ing. Josef Zimmermann TU München, Bauminister Michael Groschek, Prof. RA Beate Wiemann (Hauptgeschäftsführerin Bauindustrieverband NRW), Martin Karnein (Geschäftsführer + Gesellschafter Firma Heckmann), Werner Schmidt (Geschäftsführer + Gesellschafter Firma Heckmann) und Eugen Schmitz Chefredakteur THIS-Fachmagazin für erfolgreiches Bauen (v. l. n. r.)