Februar 24 2022 0Comment

Baubeginn erfolgt vielleicht noch im Sommer

Wadersloh (gl).  Bis Mitte März soll für das Wohnquartier Rosenhöhe in Wadersloh der Bauantrag eingereicht werden, so dass der erste Spatenstich für die 80 Wohneinheiten noch im Sommer erfolgen könnte. Das sehen die Pläne der Firma Heckmann aus Hamm vor. Momentan läuft der Abriss der ehemaligen Realschule auf Hochtouren.

Der Vertrag mit Investor Heckmann soll Anfang März unterschrieben werden. Dies teilt die Gemeinde Wadersloh auf „Glocke”- Anfrage mit. ,,Die Vermarktung obliegt dem Investor und ist schon gestartet”, berichtet Pressesprecher Roman Sunder. Kaufanfragen von Interessenten lägen bereits vor.

Das bestätigt Reinhold Gierse, Geschäftsführer von Heckmann. Es hätten sich schon einige Bürger gemeldet, unterstreicht Gierse. Vertriebsleiter Franz Venker führe eine entsprechende Liste. Nach Angaben des Geschäftsführers will die Firma bis Mitte März den Bauantrag einreichen. ,,Wir rechnen mit einer Bearbeitungszeit von drei bis vier Monaten.” So könnte noch im Sommer der Baubeginn erfolgen. .,Und dann startet die offizielle Vermarktung.”

Für die Fertigstellung der vier von insgesamt sechs Gebäuden und der Tiefgarage auf dem ehemaligen Realschulgelände benötigt das Unternehmen anderthalb bis zwei Jahre, so dass die Bebauung im Frühjahr 2024 stehen könnte. Die 52 Eigentumswohnungen sind zwischen 62,5 und 127 Quadratmeter groß. Für Gierse ist dies eine „tolle Planung”. Die barrierefreien Wohnungen seien in einer „zeitgemäßen Ausstattung“ mit Tiefgarage und Keller. Zu den Preisen konnte er aber noch nicht sagen.

In den beiden anderen Gebäuden entsteht geförderter Wohnraum.

Dafür zeichnet die Bau- und Wohnungsgenossenschaft Wadersloh verantwortlich. Auf „Glocke”-Anfrage berichtet die Gemeinde ferner, dass der am 14. Februar 2022 im Rat verabschiedete Bebauungsplan am 25. Februar 2022 rechtskräftig wird. Wie lange die Frist für Widersprüche und Klagen von Bürgern ist, lässt sich laut Auskunft der Verwaltung nicht pauschal sagen. .,Die Fristen für etwaige Widersprüche oder Klagen beruhen auf den entsprechenden gesetzlichen Grundlagen”, sagt Pressesprecher Roman Sunder. „Im Einzelfall sind diese Fristen davon abhängig, wogegen sie sich richten.” Doch bislang liegen der Gemeinde zur Rosenhöhe keine Klagen oder Widersprüche vor. Sunder betont: ,,Darüber freuen sich alle Beteiligten sehr, denn es wurde lange und intensiv zusammen mit vielen· Beteiligten und Sozialpartnern an diesem wichtigen Projekt gearbeitet.”

© Quelle: Dirk Werner – Glocke
© Foto: Dirk Werner – Glocke

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